Harald Schwer Quintett “A Tribute to George Shearing”

Der Jazzpianist George Shearing hat Mitte des 20. Jahrhunderts in den USA einen speziellen Sound kreiert, der aus dem Unisono-Spiel von Vibraphon, Gitarre und Klavier entsteht. Shearing ging es darum, die Bigband-Musik der Swingära in eine kleinere Besetzung zu transponieren. Das Jazz-Lexikon beschreibt dies so: „Die Gitarre spielt die Melodie im unteren Register, das Vibraphon eine Oktave darüber; das Klavier füllt die Mitte aus und spielt alle Stimmen. Damit hat man in der Tat eine Quintett-Ausgabe des Glenn-Miller-Sounds.“

Shearing war von Geburt an blind, schaffte es aber zum mehrfachen Ehrendoktor verschiedener amerikanischer Universitäten, zum „Ritter des British Empire“ und zu vielen anderen hohen Auszeichnungen. 

Er starb 2011 im Alter von 91 Jahren in New York.

Der typische „Shearing-Sound“ wurde weltberühmt. Dazu haben natürlich auch die Shearing-Komposition „Lullaby of Birdland“ und viele Arrangements und Aufnahmen bekannter Standards des „Great American Songbook“ beigetragen.

„A Tribute to George Shearing“ will den charakteristischen Sound dieses großen Pianisten und Bandleaders lebendig erhalten.

In der Original-Besetzung des Shearing-Quintetts spielen
Dizzy Krisch (vib)
Karl Koller (git)
Harald Schwer (p)
Wolfgang Mörike (b)
Dieter Schumacher (dr)